Kirche, wie sie sich heute zeigt, lässt sich am ehesten als eine Gemeinschaft von Gemeinschaften fassen. Dabei gilt das Subsidiaritätsprinzip, nach dem jede Gruppe so selbständig wie möglich ist, sich aber von der nächsten Ebene so viel Unterstützung wie nötig holt. Wichtig ist nach diesem Verständnis vor allem die Kommunikation unter den Gruppen und mit den Hauptberuflichen, dem Kirchengemeinderat und dem Pfarrbüro. Um diese Kommunikation zu fördern haben wir hier in Leutenbach den regelmäßig stattfindenden "Runden Tisch Ehrenamt", das Helferfest, andere Feste wie unser Jakobusfest und nicht zuletzt den sonntäglichen Gottesdienst, der das Herz der Kirchengemeinde bildet und so gestaltet sein soll, dass er jeder Gruppe Heimat sein kann.

Am 22. März ist Kirchengemeinderatswahl und wir haben die 12 erforderlichen Kandidaten beisammen. Damit Sie sich ein Bild machen können, in wessen Händen das Geschick der Kirchengemeinde in den kommenden 5 Jahren liegen könnte, werden sich Ihre Kandidaten im Gottesdienst am 1. März um 10.30Uhr in St. Jakobus kurz vorstellen. Ebenfalls in diesem Gottesdienst werden wir unter Mitwirkung der Schola unseren langjährigen Organisten Dr. Daniel Couzinet nach über 30 Jahren Orgel- und Kantorendienst verabschieden. Vorstellen wird sich der Gemeindepraktikant Matthias Fahrner, der für die nächsten sechs Wochen das Gemeindeleben begleiten wird in der Vorbereitung auf den Beruf des Pastoralreferenten.

Nach dem Gottesdienst ist noch Zeit, bei einen Ständerling, mit allen ins Gespräch zu kommen.

Herzliche Einladung.

Hallo!
Ich freue mich, von Anfang März bis Ostern bei Ihnen in der Seelsorgeeinheit Winnenden-Schwaikheim-Leutenbach ein Praktikum absolvieren zu dürfen.
Ich heiße Matthias Fahrner, bin 28 Jahre alt und studiere in Tübingen Katholische Theologie. Sofern es das Studium zulässt, verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie, mit Freunden oder in der Natur; für Gesellschaftsspiele bin ich immer zu haben. Daneben spielt der Fußball in meinem Leben eine große Rolle, wenngleich ich selber nur noch sehr selten spiele.
Im Sommer 2021 werde ich mein Studium abschließen und möchte danach in der Diözese Rottenburg-Stuttgart als Pastoralreferent arbeiten.
Im vergangenen Semester habe ich mich mit zwei großen Schwerpunkten in meinem Studium beschäftigt. Das sind zum einen die Ökumene und zum anderen die Frage, welche Rolle die Kirche in der heutigen Gesellschaft einnehmen kann. Dabei würde ich mich freuen, wenn ich oft mit Ihnen ins Gespräch kommen kann. Ich bin gespannt, was Sie am Glauben begeistert, wo sie Gott erfahren können und was für Sie Kirche bedeutet. Daher bin ich sehr gespannt auf die Einblicke in Ihre Gemeinde.
In wenigen Wochen geht es für mich also los. Ich freue mich sehr auf diese Zeit bei Ihnen!
Ich grüße Sie herzlich,
Matthias Fahrner

© Uwe Schlick / PIXELIO

Vierzig Tage, so steht es bei Matthäus in der Bibel, war Jesus in der Wüste. Am Ende dieser Besinnungszeit steht die Versuchung und die Klärung der eigenen Berufung. Erst nach dieser Zeit tritt Jesus öffentlich auf und geht seinen Weg nun in absoluter Klarheit und Eindeutigkeit. Würde uns das nicht auch guttun, eine Zeit der Ruhe und der Klärung. Viele Menschen nutzen die 40 Tage der Fastenzeit um den Kopf frei zu bekommen. Verzicht auf Gewohntes kann dabei hilfreich sein, aber auch, einmal etwas ganz anderes, neues zu wagen. Das kann mit einem gemeinsamen Blick in die Bibel, bei einem Sinnsucherspiel, beim Vergewissern, was die Basics unseres Glaubens sind oder beim bewussten Umkehren passieren. Nutzen wir die Wüstenzeit doch einmal um nach den Quellen unseres Lebens zu suchen. Vielleicht ist unter unseren Angeboten eines dabei, das Ihre Neugier wecken kann?

 1. Ostern - worin steckt der Sinn?

Kennen Sie / kennst du Osterspiele? Osterspiele werden auch Passionsspiele genannt und bei ihnen dreht es sich um die Themen Leiden, Tod und Auferstehung Jesu. Der Tod Jesu ist zum einen bitterer Ernst und seine Auferstehung eine große Freude. Und genau darum geht es am Sinnsucher-Abend ...... wir nähern uns diesen komplexen Themen im spielerischen Miteinander. Wer darauf Lust oder noch Fragen hat, gleich welchen Alters, welcher Konfession usw., meldet sich bei Brigitte David (Gemeindereferentin); Kontaktdaten siehe unten!

Der Sinnsucher-Abend findet zweimal statt (gleicher Inhalt) am Do, 19.03.2020 um 19 Uhr im katholischen Gemeindehaus St. Maria in Oppelsbohm, Linckestraße, oder

am Do, 02.04.2020 um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Winnenden Birkmannsweiler, Salzbergweg

Ich bin gespannt auf Sie / euch und erbitte die Anmeldung bis Ende Februar an Brigitte David, Gemeindereferentin unter der Tel.Nr. 07195-91911-14 oder per mail an  GitteElisaDavid@gmx

 

 2. Umkehren

– sich besinnen und neu ausrichten – sich „Wesentlichem“ zuwenden – Jesus nachfolgen – Neues wagen – aufbrechen -

Jetzt in der Fastenzeit sind wir erneut dazu eingeladen. Wenn Sie sich gemeinsam mit uns auf den Weg machen wollen, dann kommen Sie an vier Abenden in den Gemeindesaal neben der katholischen Kirche nach Schwaikheim:

jeweils dienstags um 19.00 Uhr,

am 10.03.2020, am 17.03.2020, am 24.03.2020 und am 31.03.2020

Jedes Mal gibt es einen „Vorsatz“ für die kommende Woche, über den wird geredet und ein spiritueller Impuls soll uns dafür stärken. Anmeldung nicht erforderlich! Alter spielt keine Rolle! Ideen für die Vorsätze kommen dieses Jahr von den Ministrant/innen.

Herzliche Einladung

Maria Lerke

 

3. Basics – Ein spiritueller Glaubenskurs für Suchende

Weil wir genau wissen, dass Glaubensfragen oft in unserem Alltag zu kurz kommen und doch meist nichts dagegen tun, hier ein Angebot zur Abhilfe: An vier Abenden in der Fastenzeit wollen wir für Interessierte und Suchende in Leutenbach im ev. Gemeindesaal einen Grundkurs in Glaubensfragen anbieten.

Erfahrungsbezogen werden wir hier den Quellen unseres Glaubens nachspüren, uns austauschen und darüber klar werden, was es ist, das uns trägt und Sinn gibt, aber auch anfragt und herausfordert.

Die Themen der Abende sind (jeweils ab 19.45Uhr):

Nach Jesus fragen - Dienstag 10. März

Gott suchen – Dienstag 17. März -

Den Glauben ausloten – Dienstag 24. März –

Mit Gott den Alltag leben – Dienstag 31. März

Jeder Abend hat folgenden Ablauf: Spiritueller Impuls, Kurzreferat, Gruppengespräch, ritueller Abschluss.

Vier Abende für alle, jung oder alt, die ein Grundinteresse am Christlichen mitbringen, ohne weitere Verpflichtungen oder Verbindlichkeit.

Da die Abende aufeinander aufbauen, sollten Sie sich für alle vier Abende Zeit nehmen. Anmeldungen im Pfarrbüro. Tel.: 07195/139970

Neugierig geworden? Wir sind es auch und freuen uns auf Sie!

Leitung des Glaubenskurses: Gundolf Zahn Pastoralreferent 07195 139971

 

4. Bibelteilengruppe in der Fastenzeit

Wir laden ein zum Gespräch nach der Methode „Bibel-Teilen“ ins Rupert-Mayer-Haus in Winnenden (Turmstraße 19). Zusammen mit Pfr. Warmuth wird der biblische Text  des kommenden Sonntags ins Gespräch und ins Gebet genommen. Die Termine sind: Donnerstag 5., 12., 19, 26., 31. März und 2. April jeweils um 20.00Uhr

Anmeldung über das Pfarramt 07195 919110 oder direkt bei Pfarrer Warmuth 9191111

gepa THE FAIR TRADE COMPANY

gepa ist das Handelszeichen der Handels-Gesellschaft für partnerschaftlichen Handel.

Der Kauf von fair gehandeltem gepa-Tee, -Kaffee oder -Schokolade trägt dazu bei, dass die Erzeuger in den Ländern auf der Südhalbkugel unserer Erde angemessenen Lohn für ihre Arbeit erhalten.

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) sieht sich der katholischen Soziallehre verpflichtet und engagiert sich innerhalb einer lebendigen Gemeinde für eine menschliche Gesellschaft in allen Bereichen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens. Die KAB ist ein starker Sozialverband, in dem etwa 150 000 Männer und Frauen bundesweit organisiert sind. Die Aktivitäten der KAB richten sich nicht ausschließlich an die eigenen Mitglieder, sondern stehen allen offen, die sich den gesellschaftspolitischen Zielen der KAB verpflichtet fühlen.

Gerne informieren wir Sie (www.kab-winnenden-leutenbach.de) über die breite Palette unserer Interessen und insbesondere über die Vielfalt der verfügbaren Serviceleistungen unseres Dachverbandes.

Steh auf und geh!
2020 kommt der Weltgebetstag aus dem südafrikanischen Land Simbabwe.

„ Ich würde ja gerne, aber… “  Wer kennt diesen oder ähnliche Sätze nicht? Doch damit ist es bald vorbei, denn Frauen aus Simbabwe laden ein, über solche Ausreden nachzudenken: beim Weltgebetstag am 06. März 2020 um 19 Uhr in der evangelischen Johanneskirche in Leutenbach.
Frauen aus Simbabwe haben für den Weltgebetstag 2020 den Bibeltext aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt: „ Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“ , sagt Jesus darin zu einem Kranken. In ihrem Weltgebetstags-Gottesdienst lassen uns die Simbabwerinnen erfahren: Diese Aufforderung gilt allen. Gott öffnet damit Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung.
Die Autorinnen des Weltgebetstags 2020 wissen wovon sie schreiben, denn ihre Situation in dem krisengeplagten Land im südlichen Afrika ist alles andere als gut. Überteuerte Lebensmittel, Benzinpreise in unermesslichen Höhen und steigende Inflation sind für sie Alltag und nur einige der Schwierigkeiten, die sie zu bewältigen haben.
Die Gründe für den Zusammenbruch der Wirtschaft sind jahrelange Korruption und Misswirtschaft und vom Internationalen Währungsfonds auferlegte aber verfehlte Reformen. Bodenschätze könnten Simbabwe reich machen, doch davon profitieren andere.